Fragen und Antworten

Wie man ein Durchschnittsvolk zum vitalen Rekordhalter macht: Programm "Vitalität & Hygiene" (Die Imker-Challenge)

Honicraft Kategorie: Fragen und Antworten

Wie man ein Durchschnittsvolk zum vitalen Rekordhalter macht: Programm "Vitalität & Hygiene" (Die Imker-Challenge)

Meta-Beschreibung: Jeder Imker wünscht sich starke Völker. Wir bieten Ihnen ein Experiment an. Wählen Sie ein Volk aus, wenden Sie unser ganzjähriges VIP-Pflegeprogramm an und vergleichen Sie die Ergebnisse. Finden Sie heraus, warum sich diese Investition mehr lohnt, als auf den Zufall zu warten.


Jeder Imker wünscht sich starke Völker, die vor Gesundheit strotzen und die Honigräume füllen. Oft gleicht die Imkerei jedoch einer Lotterie – mal spielt das Wetter mit, mal nicht. Viele von uns lösen Probleme erst dann, wenn sie auftreten: Wir retten hungernde Völker, vereinigen Schwächlinge oder zählen Winterverluste.

Was wäre, wenn Sie das dieses Jahr ändern würden?

Wir wollen nicht, dass Sie uns blind vertrauen. Wir bieten Ihnen eine Herausforderung an. Wir haben das komplexe Ganzjahresprogramm "Programm zur Bienenvolk-Stärkung" vorbereitet – ein Set aus 8 speziellen Futterteigen und Pflegestreifen, die den Bienen genau das liefern, was sie brauchen, und zwar genau dann, wenn sie es am meisten benötigen.

Unser Vorschlag ist einfach: Versuchen Sie nicht, den ganzen Bienenstand auf einmal zu ändern. Wählen Sie dieses Frühjahr ein durchschnittliches Volk aus und machen Sie Ihr eigenes Experiment. Gönnen Sie ihm dieses "Full-Service"-Programm und beobachten Sie es die ganze Saison über. Vergleichen Sie die Flugaktivität, die Brutmenge, den Gesundheitszustand und vor allem – das Honiggewicht im Vergleich zu den anderen Stöcken.


WIE FUNKTIONIERT DAS 4-PHASEN-PROGRAMM?

Dieses System kopiert die biologischen Bedürfnisse des Bienenvolkes im Jahresverlauf. Es geht nicht nur um das "Füttern mit Zucker", sondern um die Zufuhr von bioaktiven Substanzen (Ernährung) und die systematische Stockhygiene (Schutz).

PHASE 1: Frühjahrs-Neustart & Wachstum

(Januar – April)

Physiologischer Kontext: Winterbienen, die das Frühjahr erlebt haben, besitzen verbrauchte Fettkörper und atrophierte Futtersaftdrüsen. Die Verarbeitung komplexer Proteine (Pollen) ist für ihren verlangsamten Stoffwechsel energetisch anspruchsvoll.

Schritt A: Defibrillator (Apivet DF mit Aminosäuren)
- Lösung: Apivet DF enthält hydrolysierte (voraufgespaltene) Proteine – freie Aminosäuren. Dank der Hydrolyse muss die Biene diese nicht kompliziert verdauen – sie gelangen direkt in die Hämolymphe.
- Effekt: Es wirkt wie eine sofortige metabolische "Infusion". Die Bienen werden sofort belebt, die Drüsen aktiviert und die Königin erhält den ersten starken Impuls zum Brüten, ohne den Organismus der Winterbienen zu belasten.

Schritt B: Treibstoff für Muskeln (Alvarium Vita Protein)
Sobald die Königin zu legen beginnt, benötigt das Volk eine riesige Menge an Baumaterial.
- Lösung: Futterteig mit hohem Gehalt an Proteinen und Pollen.
- Effekt: Dieser Teig sichert die Unabhängigkeit vom Wetter. Frühlingstage sind tückisch – eine Woche Regen reicht, in der die Bienen keinen Pollen eintragen, und die Königin stellt das Legen ein. Mit diesem Teig tritt kein Ausfall ein und das Volk baut kontinuierlich neue Bienen auf.

FRÜHJAHRS-HYGIENE (G-Oxal):
Mit der Brutentwicklung steigt die biologische Aktivität im Stock.
- Maßnahme: Legen Sie 1-2 G-Oxal Streifen (Oxalsäure mit Glycerin) in den Brutraum.
- Ziel: Oxalsäure säuert das Milieu natürlich an. Dies schafft hygienische Bedingungen, die für Bienen optimal sind, aber für die Entwicklung unerwünschter Organismen ungünstig sind. Ein sauberer Start ist entscheidend.


PHASE 2: Trachtlücken-Überbrückung

(Mai – Juni)

Physiologischer Kontext: Zwischen den Trachten entsteht oft ein "Fenster". Die Bienen fliegen, verbrauchen Energie, aber der Eintrag ist minimal. Der Pheromonspiegel sinkt, was der Königin signalisiert, das Brüten einzuschränken (Stagnation).

Lösung: Kombination Apivet F + Alvarium Vita

Um das Volk in Spitzenkondition zu halten, haben wir zwei Teige für diese Phase:
1. Apivet F (Fulvinsäuren): Wirken als natürliche Elektrolyte und "Transporter". Sie erhöhen die Durchlässigkeit der Zellmembranen, sodass die Biene aus der gleichen Nahrungsmenge bis zu 30 % mehr Energie gewinnen kann.
2. Alvarium Vita (Vitamine): Liefert einen Vitaminkomplex im idealen Verhältnis.

Anwendung:
Diese Kombination hält das Volk im anabolen (Wachstums-) Modus, auch ohne Eintrag aus der Natur. Das Ergebnis ist eine perfekte Vorbereitung auf die nächste Tracht ohne Bienenverlust.

TIPP zur Erweiterung (Flexibilität): Bei extrem starken Völkern, die den Teig schnell verbrauchen und noch keine Tracht haben, können Sie die günstigere Alternative Alvarium Nature (reine Energie) oder Apivet O (mit Vitamin C) zur Überbrückung dazukaufen.


PHASE 3: Sommerschutz

(Sommer – während der Tracht und nach dem Schleudern)

Physiologischer Kontext: Im Sommer sind Bienen enormem oxidativem Stress ausgesetzt. Sie fliegen auf Monokulturen, wo sie oft Belastungen ausgesetzt sind.

Schritt A: Schutz vor Umweltbelastungen (Apivet Z mit Zeolith)
Die Biene fungiert als biologischer Filter, aber dieser Prozess erschöpft sie extrem.
- Lösung: Zeolith (Klinoptilolith) im Teig wirkt im Verdauungstrakt auf Basis des selektiven Ionenaustauschs. Er hat die Fähigkeit, Umweltbelastungen und Stoffwechselendprodukte physisch zu binden und sicher aus dem Körper auszuleiten. Dies hilft, den Stoffwechsel der Biene zu entlasten.

Schritt B: HAUPTPFLEGE UND STOCKKLIMA (Thymol + G-Oxal)
Sofort nach dem Schleudern ist eine massive hygienische Intervention notwendig.
- Lösung: Kombination aus Teig Alvarium Timo Vita (Thymol) und Streifen G-Oxal.
- Effekt: Ätherische Öle (Thymol) verbessern das Stockklima, überdecken Gerüche und stimulieren den natürlichen Putztrieb der Bienen. Die G-Oxal Streifen wirken kontaktbasiert zur Aufrechterhaltung der Hygiene. Diese Synergie schafft ein Milieu, das für externe Stressfaktoren feindlich ist.

SOMMER-HYGIENE (G-Oxal):
- Wann: Zweite Junihälfte und Anfang Juli.
- Anwendung: Legen Sie 3-4 G-Oxal Streifen in den Brutraum. Bei sehr starken Völkern 5 Streifen.


PHASE 4: Starke Wintergeneration

(Ende Juli – November)

Physiologischer Kontext: Die Winterbiene unterscheidet sich physiologisch von der Sommerbiene. Sie muss mächtige Fettkörper besitzen, die reich an Vitellogenin sind. Ohne Protein im Larvenstadium entwickelt sich die Winterbiene nicht richtig.

Schritt A: Hauptproteinquelle (Alvarium Vita Protein)
Dies ist der kritische Punkt. In der Natur fehlt oft Pollen.
- Lösung: Der Hauptteig in dieser Phase ist Vita Protein (im Set enthalten).
- Effekt: Die Larven erhalten Baumaterial zur Bildung der Fettkörper.
- ACHTUNG: Die trachtlose Zeit kann lang sein. Wenn das Volk den Teig frisst und in der Natur immer noch kein Pollen ist, kaufen Sie eine weitere Packung Vita Protein. Ohne Proteine gibt es keine Wintergeneration!

Schritt B: Gesunde Verdauung - nach dem Einfüttern (Apivet H)
Mitte September, wenn das Volk bereits mit Sirup eingefüttert ist.
- Lösung: Apivet H (Huminsäuren).
- Effekt: Huminsäuren bilden einen Schutzfilm auf der Darmschleimhaut, stabilisieren den pH-Wert und unterstützen eine gesunde Mikroflora vor dem Winter.

FINALE HYGIENE (Oxal Clean vs. G-Oxal):
In dieser späten Phase benötigen Sie einen Langzeitschutz, bis sich die Wintertraube bildet.
- Option A (G-Oxal): Wenn Sie noch G-Oxal Streifen übrig haben, nutzen Sie diese im Herbst (1-2 Stk.).
- Option B (Oxal Clean - Empfohlen): Für absolute Sicherheit ist es in dieser Phase besser, Oxal Clean (Emulsionsstreifen) dazuzukaufen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Streifen kann Oxal Clean den Wirkstoff schrittweise bis zu 50 Tage abgeben. Dies deckt die gesamte Phase des letzten Brutschlüpfens ab und sorgt dafür, dass die Bienen in einer hygienisch einwandfreien Umgebung in den Winter gehen.

TIPP ZUR DARMPFLEGE: Vor dem Winter ist eine schlechte Verdauung (Nosema-Gefahr) der größte Feind. Wir empfehlen dringend, in dieser Phase auch Teig mit Zeolith (Apivet Z) zu verwenden – er ist nicht im Set, aber eine hervorragende Ergänzung zur Darmreinigung.


FLEXIBILITÄT: Management von Stressfaktoren

Die Imkerei ist Arbeit mit einem lebenden Organismus. Diese Teige sind Ihr "modularer Werkzeugkasten".

1. Schwärme und Ableger (Oxidativer Stress)
Das Schwärmen ist Stress. Die Bienen brauchen Energie.
- Rettung: Wir empfehlen den Basisteig Alvarium Nature oder Apivet O mit Vitamin C. Vitamin C wirkt als Antioxidans und unterstützt die Beruhigung des Volkes.

2. Sommerliche Trockenheit und Pollenmangel (Ernährungsstress)
Wenn Bienen keinen Pollen eintragen, hört die Königin auf zu legen.
- Rettung: Setzen Sie sofort Vita Protein aus dem Set ein. Die Simulation des Proteinflusses hält das Brutgeschäft aktiv.

3. Umweltbelastungen (Chemischer Stress)
Wenn in der Umgebung gespritzt wird.
- Rettung: Setzen Sie sofort Teig mit Zeolith (Apivet Z) ein. Die adsorptive Fähigkeit von Zeolith im Darm kann entscheidend sein.


RENTABILITÄT: Warum ist dieses Set die beste Investition?

Viele Imker sehen den Kauf von Spezialfutter als "zusätzliche Ausgabe". Wirtschaftlich gesehen ist es jedoch eine Investition mit garantierter Rückrendite.

1. Prinzip "Impuls des Überflusses"
Kontinuierliche Zufuhr von bioaktiven Stoffen hält das Volk in ständiger Entwicklung, unabhängig von Wetterkapriolen.

2. Energieeinsparung durch Hygiene
Ein Volk, das dank G-Oxal und Thymol in einer sauberen Umgebung lebt, investiert gesparte Energie in die Tracht, nicht in die Immunabwehr.

3. Mathematik von 4 Kilogramm
Der Preis dieses kompletten Sets (8 kg Futter + Pflegemittel) bewegt sich auf dem Niveau des Verkaufspreises von ca. 4 kg Honig.
Reicht es aus, dass dieses "VIP-Volk" dank besserer Kondition und Stärke nur 4 kg Honig mehr bringt, ist die Investition wieder drin.
Die Praxis zeigt jedoch, dass physiologisch starke und gesunde Völker oft 10, 15 bis 20 kg Honig mehr bringen als durchschnittlich gepflegte Familien.

Fazit: Das Risiko ist null. Der Gewinn ist vielfach. Mit dem Kauf dieses Sets "kaufen" Sie im Grunde eine Versicherung, dass Ihre Bienen die Kraft haben werden, Honig zu tragen.